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Eine Tierart wird drei, zehn und in seltenen Fällen auch 100 Millionen Jahre alt. Danach verändert sie sich oder sie stirbt aus. So wie die Dinosaurier, die mit ihrer veränderten Umwelt nicht mehr zurechtkamen und verschwanden.
Aber es gibt Ausnahmen; das sind die "lebenden Fossilien". Fossilien sind eigentlich versteinerte Pflanzen und Tiere, aber auch die in Bernsteinklumpen oder im Dauerfrost von Sibirien eingeschlossenen uralten Geschöpfe.
"Lebende Fossilien" nennt man Tierarten, die sich seit Millionen von Jahren kaum verändert und trotzdem überlebt haben, während alle nahen Verwandten seit Jahrmillionen ausgestorben sind. Und sie müssen bestimmte Merkmale unverändert bis zum heutigen Tag behalten haben. Das alles erfüllt der unscheinbar aussehende Schwert- oder Pfeilschwanzkrebs, der im Golf von Mexiko und auf den Philippinen vorkommt. Er ist der Rekordhalter unter den lebenden Fossilien. Seine Art existiert unverändert seit 570 Millionen Jahren. Bekannter ist der Kiwi, dieser lustige flugunfähige Vogel in Neuseeland. Seine Art lebt schon seit 140 Millionen Jahren - seit der Zeit der Dinosaurier.
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