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Viren machen Computer krank

Ihr wisst sicher, was ein Virus ist: ein gefährlicher Krankheitserreger. "Virus", ein lateinisches Wort, bedeutet "Gift". Immer häufiger liest oder hört man nun von "Computerviren". Das sind keine Krankheitskeime, die einem Menschen schaden, sondern gefährliche kleine elektronische Programme, die einen Computer "krank" machen können. Es gibt verschiedene Computerviren, die auf unterschiedliche Weise in den elektronischen Rechner kommen können. Wer einen Internet-Anschluss hat, kann ein Virus über eine E-Mail einfangen. Oder über ein Programm, das er aus dem Internet herunterlädt. Ein Virus kann aber auch auf einer Diskette oder einer CD sitzen, die Ihr in den PC einlegt.

Das Internet ist schuld, dass Computerviren so gefährlich sind. Denn einige können sich, wenn sie einmal in einem PC stecken, automatisch fast über die ganze Welt verbreiten, sobald dieser PC eingeschaltet wird und ins Internet geht. Manche Computerviren sind ganz harmlos und schicken vielleicht nur eine E-Mail an jeden, der in Eurem Computer-Adressbuch steht. Wenn Euer Freund dann die E-Mail liest hat er den Virus schon eingefangen und das Spiel geht weiter.

Andere Viren aber können großen Schaden anrichten, weil sie wichtige Daten löschen. Oder sie verstecken sich im Computer und starten erst später ein kleines Programm. Das könnte beispielsweise einem Industriespion helfen, wichtige Daten auf seinen eigenen PC zu kopieren.

Computerviren sind also kein Spaß. Sie können viel Arger machen. Aber man kann sich wie bei richtigen Viren dagegen schützen. Es gibt zahlreiche Anti-Virenprogramme, die sich installieren lassen. Viele bekommt man sogar umsonst. Aber auch mit ihnen ist man nie ganz sicher.

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