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Der Beruf



Berufsbild Detektiv

Viele stellen sich unter einem Detektiv einen Mann vor, der überall mit einer großen Lupe nach Spuren sucht. Oder jemand, der stets die schwierigsten Fälle löst, dabei unschuldige Opfer aus Lebensgefahr rettet und durch scharfes Nachdenken den wahren Schuldigen überführt. Das hört sich sehr romantisch an, hat aber mit dem wahren Beruf des Detektivs nichts zu tun. Detektive sind sozusagen Ermittlungsbeamte - aber eben keine Beamte, sondern Privatleute. Sie haben auch keine Vorrechte vor anderen Staatsbürgern oder besondere Befugnisse.

Meist werden Detektive für Fälle eingesetzt, die nicht in den Bereich der Polizei gehören. Oder für Fälle, bei denen man die Polizei nicht einschalten möchte.

Große Industrieunternehmen beauftragen Detektive, wenn sie den Verdacht haben, daß ein Mitarbeiter Firmengeheimnisse verrät. Versicherungen brauchen einen Detektiv, wenn sie befürchten, daß sich jemand eine Versicherungssumme erschwindelt hat.

Auch als Privatmann kann man manchmal einen Detektiv brauchen - zum Beispiel, wenn man unschuldig in einen Unfall verwickelt ist und einem die Polizei nicht glaubt. Dann können Detektive versuchen, die nötigen Zeugen zu finden.

Jeder kann Detektiv werden und sich auch so nennen; man muß dafür keine besonderen Prüfungen machen. Es gibt allerdings Privatschulen, an denen man Kurse belegen kann.

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Autor: Rolf Lohberg