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Der Beruf



Die gefährliche Arbeit der Bergwacht

In fast allen Gebirgsregionen, die von Urlaubern oder Bergsteigern besucht werden, gibt es einen Bergrettungsdienst. Aufgabe dieser Bergwacht ist es, verletzten oder in Not geratenen Menschen in den Bergen zu helfen. Deshalb sind die Mitglieder der Bergwacht fast ausschließlich erfahrene ortsansässige Bergsteiger. Die kennen sich im Gebirge aus und können auch bei schlechtem Wetter hinaufsteigen. Denn es ist nicht ungefährlich, beispielsweise während eines Schneesturms einen abgestürzten Bergsteiger aus einer Gletscherspalte zu retten. Alle haben eine Erste-Hilfe-Ausbildung. Und bei größeren Einsätzen ist immer ein Arzt dabei. Der Aufstieg einer Mannschaft nach einem Notruf erfolgt je nach Wetter und Gelände zu Fuß oder mit Skiern, auf Pferden, mit Geländewagen, Schlitten, Schneemobilen oder mit Hubschraubern. Allerdings haben Hubschrauber - so praktisch sie sein mögen - viele Nachteile. Ihr Rotorengeräusch kann Lawinen auslösen. Und bei starkem Schneefall, bei Windböen oder dichten Wolken kann man sie nicht einsetzen.

Oft nehmen die Helfer auch Suchhunde mit. Entweder um Vermißte zu finden oder um Menschen, die in eine Lawine geraten sind, aufzuspüren. Ein einziger gut ausgebildeter Hund kann beim Suchen eine ganze Reihe von Männern ersetzen.


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Autor: Rolf Lohberg