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Computer brauchen Gleichstrom

Elektrischer Strom ist eine großartige Erfindung. Wisst Ihr aber auch, dass es zwei Arten von Strom gibt - Gleichstrom und Wechselstrom? Der eine fließt gleichmäßig durch die Kabel, der andere saust hin und her, er "wechselt" ganz schnell die Richtung - 50mal in der Sekunde. Batterien und Sonnenkollektoren liefern Gleichstrom, die meisten Generatoren in den Kraftwerken aber Wechselstrom.

Wozu braucht man zweierlei Stromarten? Nun, Wechselstrom ist sehr praktisch, weil er sich mit Transformatoren beliebig umformen läßt - von niederen zu hohen Spannungen und umgekehrt. Mit hoher Spannung läßt er sich gut über weite Entfernungen transportieren. Hochspannungsleitungen, die sich von einem der großen eisernen Masten zum anderen über Land ziehen, würden mit Gleichstrom nicht funktionieren.

Auch zu Hause habt Ihr Wechselstrom, weil man ihn einfach vielseitiger verwenden kann: Für den Badeboiler, den Herd, den Staubsauger, das Licht. Aber viele empfindliche Geräte können mit hin- und herwechselndem Strom nichts anfangen: Radios, Fernseher, Computer. Die brauchen eingebaute "Gleichrichter". Die verwandeln dem Wechselstrom, wie er aus der Steckdose kommt, in ruhigen Gleichstrom.

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Autor: Rolf Lohberg