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Erfindungen



Bis zu den elektronischen Postboten
Elektronische Postboten

Seit die Menschen das Schreiben erfunden haben, wollen sie einander schriftliche Botschaften schicken - mit „Postboten", die zu Fuß, zu Pferd und dann in der Postkutsche unterwegs waren.

Bundesarchiv Bild 183-N0703-314, Berlin, Briefe und Päckchen bringt der Briefträger

Schwierig war: Wie kamen die Boten zur Post, die befördert werden sollte? Und wie sorgten sie dafür, dass diese Post richtig zum Empfänger kam?

Gescheite Seeleute erfanden dafür den ersten Briefkasten. Das war im 17. Jahrhunderts ein Stein in der südafrikanischen Tafelbucht. Schiffe, die von Europa nach Indien vorbeisegelten, nahmen dort Wasser auf; die Matrosen deponierten unter dem Stein ihre Briefe. Nach Hause fahrende Schiffe nahmen die Post dann mit.

Der erste „richtige“ Briefkasten wurde 1766 im Vorraum des „Berliner Posthauses" aufgehängt. Als die Eisenbahn Postwagen einführte, mit denen die Postkutschen ersetzt wurden, konnte man seine Briefe, die weit fortgeschickt werden sollten, gleich im Bahnhof dem Postschaffner mitgeben, der sie schon im Zug nach den Adressen sortierte. Diese Briefe kamen besonders schnell ans Ziel.

Heute braucht Ihr Euch - auch wenn Ihr weit weg in den Ferien seid - keine Gedanken zu machen, wie Eure Post nach Hause befördert wird. Die meisten Länder dieser Welt haben moderne, gut funktionierende Postsysteme, die durch Eisenbahnen, Schiffe und Flugzeuge untereinander verbunden sind.

Damit die Beamten beim Sortieren der Post nicht lange nach den Zielorten suchen müssen, wurde die Postleitzahl erfunden. Die schreibt sicher auch Ihr immer zur Briefadresse dazu? Nach wie vor freut sich jeder, wenn er den Briefträger sieht, der ihm eine Nachricht bringt. Doch dieser persönliche Briefverkehr hat langst ganz moderne Nachfolger.

So wurde 1933 der „öffentliche Fernschreibdienst" erfunden, das „Telex". Da schickte man über den Telefondraht schriftliche Nachrichten von einem Telex-Apparat zum anderen. „Telex" ist durch „Telefax" ersetzt worden. Da werden - ebenfalls über das Telefonnetz - komplette Seiten mit Schrift und Bildern übermittelt.

Und es gibt natürlich die „E-mail" (auf deutsch „Elektronische Post"). Die saust direkt von einem Computer zum anderen.Und mit der „SMS“ ist man jederzeit schriftlich erreichbar.

Die sozialen Medien sind heute der letzte Punkt auf der Liste der interaktiven Kommunikationsformen.

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Autoren: Rolf Lohberg + Stephan Lohberg + Philipp Lohberg