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Die Geschichte



Auch in Höhlen kann man wohnen

Höhlen haben etwas Abenteuerliches. Viele sind dunkel und geheimnisvoll. Man denkt an geheimnisvolle Fledermäuse und vergrabene Schätze. Bei der modernen Erforschung der Höhlen arbeiten viele Wissenschaftler zusammen: Geologen interessieren sich für die Beschaffenheit der Gesteinsschichten, Paläontologen suchen nach Resten von urzeitlichen Tieren und Pflanzen, Archäologen und Historiker fühlen sich für die Spuren von menschlichen Behausungen zuständig und Biologen untersuchen die gegenwärtige Tier- und Pflanzenwelt.

Höhlen dienen den Menschen schon seit der Urzeiten als Unterschlupf und Behausung. Man suchte dort Schutz vor dem Wetter, versteckte sich im Krieg oder bei Verfolgungen. Und oft wohnte man einfach ganz bequem darin. Noch heute leben Menschen in vielen Teilen der Welt in Höhlen. Die Temperatur ist dort das ganze Jahr hindurch fast immer gleich, im Sommer wie im Winter - in Nordeuropa bei etwa acht Grad, im Süden bei 20 Grad. Für diese konstanten Temperaturen sorgt das umliegende Gestein, das die Wärme speichert. Die Luft in Höhlen ist meistens feucht und vor allem fast staubfrei. Das nutzt man sogar medizinisch bei Erkrankungen der Atemwege.

Hobbyforscher sind bei den Höhlenprofis nicht sehr beliebt. Wenn Ihr mal eine Höhle besucht, denkt daran: Nichts mitnehmen, nichts zurücklassen! Brecht vor allem keine Tropfsteine ab! Die brauchen 30 Jahre, um einen Zentimeter zu wachsen.

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