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Im Freien



Der Spaß, eine Wanderung vorzubereiten

Das Fußwandern ist - trotz der vielen Autos - wieder in Mode gekommen. Viele Leute, alte und junge, haben gemerkt, wie hübsch es ist, zu Fuß die Landschaft zu bereisen. Natürlich ist es wichtig, daß man eine solche Wanderung gründlich vorbereitet, auch wenn sie nur ein paar Stunden dauern soll.

"Nur ein paar Stunden?" werden jetzt manche von Euch fragen, "geht's denn auch länger?" Natürlich! Viele Leute wandern über Tage hinweg, einen ganzen Urlaub lang. Zum Beispiel durch den Bayerischen Wald, durch den Thüringer Wald oder einmal rund um den Bodensee.

Das Wichtigste ist, daß man nicht aufs Geratewohl losmarschiert. Das macht oft Ärger, wenn man gar nicht durch schöne Landschaften kommt, sondern bloß durch Industriegegenden oder langweilige Vororte. Oder man rennt so tief in den Wald hinein, daß man zur Essenszeit keinen Ort findet. Also: Eine Landkarte muß her (im Maßstab 1:50000 oder, noch besser, 1:25000) und auch ein Wanderführer (ein kleines Buch), der einem alles Nötige sagt. Könnt Ihr mit dem Kompaß umgehen? Das ist wichtig, wenn man sich nicht verlaufen will. Und zieht gute Wanderschuhe an!

Zur Vorbereitung gibt's viele Fragen: Wie kommt man zum Ausgangspunkt der Wanderung? Mit dem Familienauto? Mit dem Bus? Mit der Bahn? Und wie geht es dann weiter? Wieviele Kilometer kann und will man sich zumuten? Wo kommt man an? Ist dort wieder eine Bus- oder Eisenbahnstation? Erreicht man unterwegs Dörfer, in denen man etwas zu essen bekommt, oder soll man den ganzen Mundvorrat im Rucksack mitnehmen? Man muß die Wanderung zweimal machen: erst einmal spaziert man sie auf der Landkarte durch.

Am besten nimmt man sich für die ersten Wanderungen nicht mehr als 15 Kilometer vor. Denn sonst verliert man den Spaß. Und gerade den soll das Wandern ja machen.

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Autor: Rolf Lohberg