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Im Freien



Holz fürs Lagerfeuer

Nicht alles Holz brennt gleich gut. Das weiß jeder, der schon mal ein Lagerfeuer gemacht hat und darauf womöglich auch noch kochen wollte. Da ist es ganz nützlich, wenn man die Eigenschaften der Hölzer kennt. Die einen brennen heißer und länger als die anderen und manche brennen sogar, wenn sie naß sind.

Eigentlich kann man bei jedem Wetter Feuer machen (Wolkenbrüche ausgenommen), wenn man nur weiß, wie. Wichtig ist vor allem, daß Ihr zwei Arten von Brennmaterial unterscheidet: solches, um das Feuer anzuzünden, und zum anderen das eigentliche Feuerholz.

Als Anbrennmaterial braucht man trockenes, schnell entflammbares Material, das dann allerdings auch flink herunterbrennt. Das wären trockenes Laub, Farnkraut oder Tannennadeln, sogar trockene Orangenschalen und natürlich alle Zeitungen. Am besten ist trockene Birkenrinde. Um die Flamme zu halten, sind noch einige trockene Zweige nötig - zum Beispiel Kiefern-, Fichten- oder Lärchenzweige.

Jetzt kommt die Frage nach dem richtigen Brennholz. Prinzipiell gilt: Holz von Hartholzbäumen oder breitblättrigen Bäumen ist am geeignetsten. Es brennt gleichmäßig und gibt länger anhaltende Wärme ab. Das ist besonders beim Kochen vorteilhaft. Eines der besten Hölzer ist das der Esche. Es brennt sogar, wenn es naß ist. Sonst aber solltet Ihr trockenes Holz verwenden. Gutes Brennholz liefern Eiche, Weißdorn, Birke, Stechpalme, Hain- und Rotbuche sowie Ahorn. Weniger geeignet sind Roß- und Eßkastanien, Ulme, Pappel, Weide, Linde und Eibe.

Daß Ihr zum Feuermachen keine Äste von gesunden Bäumen abhaut versteht sich hoffentlich von selbst. Deren Holz wäre ohnehin zu feucht.

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Autor: Rolf Lohberg