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Chemie



Was tut das Chlor im Wasser?

Schwimmen macht Spaß. Außerdem ist es ein gesunder Sport. Deshalb ist es gut, wenn Ihr oft ins Freibad (oder im Winter ins Hallenbad) geht.

Manchmal wird die Freude ein bißchen gestört. Am Wasser riecht's scharf, fast stechend. Und wenn Ihr empfindliche Augen habt, können die beim Schwimmen ein wenig brennen. Das ist Chlor! Chlor ist ein Gas, das die Bademeister in Wasser lösen und dann - freilich nur in kleinen Mengen ­ ins Badewasser kippen. Das verlangen die Behörden.

Denn in jedem Schwimmbad siedeln sich gerne Bakterien und andere winzige Lebewesen an. Die würden das Wasser alsbald faulen lassen. Das wäre unappetitlich. Aber noch schlimmer: Diese kleinen Lebewesen übertragen Krankheiten. Da ist die Gefahr natürlich groß, wenn täglich Hunderte von Menschen im gleichen Wasser baden.

Chlor ist giftig. Allerdings nicht für Menschen - in der Menge, in der es eingesetzt wird: ein Gramm auf fünf Kubikmeter Wasser. Aber für die Bakterien ist es tödlich.

Nur empfindliche Menschen spüren, daß Chlor im Wasser ist: zum Beispiel am Augenbrennen. Das aber ist das kleinere Übel. Ansteckende Krankheiten wären schlimmer. Übrigens gibt es Chlor-Brillen. Sie sehen zwar scheußlich aus (man ähnelt damit eher einem Monster als einem Schwimmer), aber sie schützen die Augen.

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Autor: Rolf Lohberg